Nutzungsbedingungen

Datum des Inkrafttretens: 28. August 2018

Diese Nutzungsbedingungen (die „Vereinbarung“ oder „Nutzungsbedingungen“) bilden den Vertrag zwischen Ihnen („Sie“, „Kunde“, „Berater“ oder „Nutzer“) und digitalCounsels AG, Dreikönigsstrasse 7, 8002 Zürich („digitalCounsels“, „wir“ oder „uns“). Diese Nutzungsbedingungen schliessen zudem die Datenschutzbestimmungen in der jeweils gültigen Fassung mit ein. Die Nutzungsbedingungen sind unter www.digitalcounels.com/agb zugänglich. Sie müssen alle in dieser Vereinbarung enthaltenen Bedingungen lesen, ihnen zustimmen und sie akzeptieren, um unsere Webseite www.digitalcounsels.com und deren Unterseiten, einschliesslich mobiler Webseite und Anwendungen (zusammen die „Webseite“) und alle auf der Webseite angebotenen Dienste, Anwendungen und Produkte, („Site-Services“) zu nutzen.

Vorbehaltlich der hier festgelegten Nutzungsbedingungen kann digitalCounsels nach alleinigem Ermessen diese Vereinbarung jederzeit durch Veröffentlichung einer überarbeiteten Version auf der Webseite ändern. Wesentliche Änderungen werden mit angemessener Frist angekündigt. Umfasst die wesentliche Änderung eine Erhöhung der von digitalCounsels erhobenen Gebühren, wird digitalCounsels die Änderung mindestens 30 Tage im Voraus ankündigen. Dies gilt nicht für Änderungen, die zu einer Reduktion der Gebühren führen. Etwaige Änderungen der Nutzungsbedingungen gelten ab dem angegebenen Datum des Inkrafttretens (jeweils das „Datum des Inkrafttretens“).

Ihre fortgesetzte Nutzung der Webseite oder der Site-Services nach dem Datum des Inkrafttretens einer überarbeiteten Version dieser Nutzungsbedingungen stellt Ihre konkludente Annahme und die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen in der geänderten Fassung dar. Im Falle eines Konflikts zwischen dieser Vereinbarung und anderen zwischen dem Nutzer und digitalCounsels vereinbarten Bedingungen, geht diese Vereinbarung vor, es sei denn, die andere Bedingung gibt ausdrücklich an, dass sie vorgeht.

  1. DIGITALCOUNSELS KONTO

1.1 KONTOFÜHRUNGSBERECHTIGUNG

Um die Webseite und Site-Services nutzen zu können, müssen Sie sich mit einem Konto registrieren. Um ein Konto zu eröffnen, müssen Sie entweder eine juristische Person sein, oder eine natürliche Person die mindestens 18 Jahre alt und handlungsfähig ist. Sie stimmen zu (a) diese Vereinbarung einzuhalten; (b) finanziell für Ihre Nutzung der Webseite und den Kauf und die Lieferung von Dienstleistungen verantwortlich zu sein; und (c) Ihre Verpflichtungen gemäß den von Ihnen geschlossenen Dienstleistungsverträgen zu erfüllen, es sei denn, diese Verpflichtungen sind durch geltendes Recht oder die Nutzungsbedingungen untersagt. digitalCounsels behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen Ihren Zugriff auf die Webseite und die Site-Services zu verweigern, auszusetzen oder zu widerrufen, sobald festgestellt wird, dass Informationen, die Sie auf der Webseite bereitgestellt oder auf der Site veröffentlicht haben, unwahr, falsch oder nicht vollständig sind oder solche Informationen oder sonstiges Verhalten gegen die Nutzungsbedingungen verstossen.

1.2 KONTO-REGISTRIERUNG; PROFIL

Mit der Registrierung für ein Konto müssen Sie ein Benutzerprofil („Profil“) anlegen. Sie stimmen zu, dass Ihr Profil anderen Nutzern und – sofern Sie Ihre Datenschutzeinstellungen nicht ändern – auch der Öffentlichkeit angezeigt werden kann. Falls Sie ein Berater sind, verpflichten Sie sich, dass Sie Ihr Profil dazu verwenden, Ihre Dienstleistungen gegenüber Dritten zu vermarkten, damit Sie mit anderen Nutzern in eine unabhängige Vertragsbeziehung treten können. Sie stimmen zu, wahre, angemessene und vollständige Informationen zu Ihrem Profil zu machen, sowie Registrierungsformulare und sonstige Formulare, welche Sie auf der Webseite oder uns zur Verfügung stellen, zu aktualisieren, um deren Korrektheit und Vollständigkeit sicherzustellen. Sie erklären sich damit einverstanden, keine falschen oder irreführenden Informationen über Ihren Standort, Ihr Unternehmen, Ihre Fähigkeiten oder die Dienstleistungen, die Ihr Unternehmen anbietet, bereitzustellen. Sie stimmen zu, sich ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis von uns nicht für mehr als ein Kundenkonto und ein Beraterkonto zu registrieren. Sie stimmen weiter zu, keine andere Person zu bitten oder zu veranlassen, in Ihrem Namen, für Ihre Nutzung oder zu Ihrem Vorteil ein Konto zu erstellen.

1.3 ÜBERPRÜFUNG DER IDENTITÄT

Nachdem Sie sich für ein Konto registriert haben, und von Zeit zu Zeit auch danach, können wir Ihr Konto einer Überprüfung unterziehen, einschließlich der Validierung anhand von Datenbanken von Drittanbietern, offiziellen Registern und Amts- und Rechtsdokumenten, die Ihre Identität und, sofern es sich um eine juristische Person handelt, Ihre Bevollmächtigung, Ihr Unternehmen auf digitalCounsels zu vertreten bestätigt. Sie autorisieren digitalCounsels, direkt oder über Dritte, alle notwendigen Anfragen zur Validierung Ihrer Identität vorzunehmen und bestätigen, dass Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihren Zahlungsangaben in Verbindung stehen. Auf Anfrage müssen Sie uns Informationen über Ihre Person und Ihr Unternehmen zur Verfügung stellen.

1.4 BENUTZERNAMEN UND PASSWÖRTER

Wenn Sie sich für ein Konto registrieren, werden Sie aufgefordert, einen Benutzernamen und ein Passwort für das Konto auszuwählen. Sie sind allein verantwortlich für die Wahrung der Vertraulichkeit Ihres Benutzernamens und Passworts für Ihr Konto. Sie bestätigen, dass nur Sie selbst oder Personen, die autorisiert sind, für Sie zu handeln, die Webseite mit Ihrem Benutzernamen und Passwort benutzen. Sie stimmen zu, uns unverzüglich zu informieren, wenn Sie eine unbefugte Nutzung Ihres Kontos oder einen unbefugten Zugriff auf Ihr Passwort oder das Passwort eines Nutzers Ihres Accounts vermuten oder feststellen, und verpflichten Sie sich, Ihr Passwort umgehend abzuändern. Sie stimmen ferner zu, keinen Benutzernamen oder das Passwort eines anderen Nutzers der Webseite zu verwenden, zu dessen Nutzung Sie nicht berechtigt sind, und anderen nicht berechtigten Personen nicht gestatten, Ihr Konto zu nutzen.

1.5 MARKTPLATZ FEEDBACK

Sie stimmen zu, dass Feedback auf dem Marktplatz, allen Nutzern und der Effizienz der Webseite und den Site-Services zugute kommt und sind einverstanden, dass digitalCounsels Feedback über Nutzer, einschließlich Ihnen, in Nutzerprofilen und an anderer Stelle auf der Webseite veröffentlichen kann. Sie stimmen zu, dass Feedbacks für Sie, falls vorhanden, aus Kommentaren, Bewertungen, Indikatoren der Nutzerzufriedenheit und Rückmeldungen anderer Nutzer bestehen. Sie stimmen zu, dass digitalCounsels anderen Marktteilnehmern Feedback-Ergebnisse zur Verfügung stellen kann. digitalCounsels stellt dieses Feedback-System als Instrumentzur Verfügung, mit dem Nutzer Ihre Meinungen öffentlich teilen können, die digitalCounsels nicht überwacht oder zensiert (siehe dazu im nächsten Abschnitt). Sie stimmen zu, dass das veröffentlichte Feedback nur für das vom Berater angegebene Profil gilt und nicht für jede einzelne Person eines Unternehmens. Sie stimmen zu, kein Feedback dazu zu verwenden, um eine Anstellung anzunehmen oder zu vergeben, einen Kredit zu gewähren, eine Kreditbewertung vorzunehmen, oder andere ähnliche Entscheidungen über andere Nutzer zu treffen.

digitalCounsels überprüft Feedbacks, die von Benutzern gepostet werden nicht auf ihre Angemessenheit oder Richtigkeit, kann dies aber tun, wenn ein Nutzer das von digitalCounsels verlangt. Sie können rechtlich für Schäden haftbar gemacht werden, die anderen Nutzern oder Dritten aufgrund Ihres Feedbacks entstehen, sofern solche Äußerungen widerrechtlich oder verleumderisch sind. digitalCounsels ist nicht verantwortlich für Rückmeldungen oder Kommentare, die von Benutzern oder Dritten auf der Webseite veröffentlicht oder zur Verfügung gestellt werden, selbst wenn diese Informationen verleumderisch oder auf andere Weise widerrechtlich sind. Um die Integrität des Feedback-Systems zu schützen und Benutzer vor Missbrauch zu schützen, behält sich digitalCounsels das Recht vor (ohne sich dabei zu verpflichten), veröffentlichtes Feedback oder Informationen zu entfernen, die nach alleinigem Ermessen von digitalCounsels gegen die Nutzungsbedingungen verstossen oder den Marktplatz negativ beeinflussen. Sie erkennen an und erklären sich damit einverstanden, dass Sie digitalCounsels jegliche Fehler oder ungenaue Aussagen in Ihren Feedback-Ergebnissen mitteilen und dass digitalCounsels sich auf die Richtigkeit dieser Informationen verlassen kann, wenn Sie dies nicht tun.

  1. ZWECK DER WEBSEITE UND SITE-SERVICES

Die Webseite ist ein Marktplatz, auf dem Kunden und Berater sich kennenlernen und dabei juristische Dienstleistungen online bewerben und anbieten können. digitalCounsels stellt den Nutzern die Site-Services zur Bildung von Dienstleistungsverträgen und zur Koordinierung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit diesen Dienstleistungsverträgen gemäss den Nutzungsbedingungen zur Verfügung, einschließlich Hosting und Wartung der Webseite. Wenn ein Kunde ein Angebot für juristische Dienstleistungen annimmt, wird zwischen Kunde und Berater direkt ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Wenn ein Nutzer einen Dienstleistungsvertrag eingeht, nutzt der Nutzer die Webseite, um online zu interagieren, zu kommunizieren, Rechnungen zu erhalten und zu bezahlen.

2.1 ESCROW SERVICES

digitalCounsels bietet den Nutzern treuhänderische Dienste an, um Zahlungen für Dienstleistungsverträge zu leisten und Service-, Mitgliedschafts- und Zahlungsverarbeitungs- und Verwaltungsgebühren an digitalCounsels zu bezahlen („Escrow Services“).

Hiermit autorisieren und beauftragen Sie digitalCounsels, in Verbindung mit der Einzahlung, Verwahrung und Auszahlung von Geldern für Dienstleistungsverträge und andere vereinbarte Zwecke in Übereinstimmung mit den Nutzungsbedingungen und den anwendbaren Escrow-Anweisungen als Treuhänder tätig zu werden

  1. ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

3.1 SERVICEGEBÜHR

Die Gebühren für die Nutzung der Webseite- und Site-Services werden ausschließlich vom Berater bezahlt. Wenn ein Kunde einen Berater bezahlt oder wenn die mit einem Dienstleistungsvertrag verbundenen Honorare an einen Berater weitergeleitet werden, wird eine Servicegebühr für die Nutzung der Kommunikations-, Rechnungs-, Streitbeilegungs- und Zahlungsdienste der Webseite, einschließlich des Zahlungsschutzes („Servicegebühr“) fällig. digitalCounsels kann die Servicegebühr direkt mit Zahlungen aus dem Escrow Service verrechnen.

3.2 KEINE GEBÜHR FÜR DIE VERMITTLUNG ODER ZUFÜHRUNG VON AUFTRÄGEN

digitalCounsels erhebt keine Vermittlungsgebühr. Wir vermitteln keine Kunden an Anwälte und sichern Anwälten keine Aufträge zu. digitalCounsels stellt die Webseite und Site Services lediglich zur Verfügung, um Anwälte zu befähigen, selbst neue Mandate zu akquirieren. Daher erhebt digitalCounsels keine Gebühr, wenn ein Berater einen passenden Kunden findet. Allerdings ist der Kunde und der Berater dazu verpflichtet, die Webseite zu nutzen, um Zahlungen für ihre Arbeit zu erhalten und zu bezahlen, falls sie sich gegenseitig über die Webseite identifiziert haben, wie im nachstehenden Abschnitt 4 (Nichtumgehung) beschrieben. Darüber hinaus erhebt digitalCounsels keine Gebühren oder Kommissionen für die Anfrage für Angebote, die Abgabe von Offerten sowie für Feedbacks.

3.3 AUSZAHLUNGEN AN BERATER

digitalCounsels zahlt an den Berater die Honorare aus den Dienstleistungsverträgen (abzüglich aller anfallenden Servicegebühren) gemäss den vereinbarten Escrow Instruktionen. Der Berater stimmt zu, dass er keine Zinsen für die treuhänderisch verwalteten Gelder erhält.

Für Fixpreisangebote

Der Berater ist erst mit der Aufnahme seiner Beratung verpflichtet, wenn das vereinbarte Fixpreisangebot vollständig bezahlt wurde. Dem Berater wird sein Honorar nach Beendigung des Auftrages innerhalb von 30 Tagen ausbezahlt. Der Auftrag wird auf der Webseite mit dem Schalter «Mandat schliessen» beendet.

Für Angebote mit einem Stundenansatz (als Kostendach und als offene Abrechnung)

Angebote mit einem Stundenansatz werden mit einem Mindestaufwand offeriert. Der Berater ist erst mit der Aufnahme seiner Beratung verpflichtet, wenn das Honorar für den Mindestaufwand vom Kunden vollständig bezahlt wurde. Der Berater erfasst seine Leistung fortlaufend auf der Webseite. Die erfassten Leistungen werden jeweils nach 30 Tage oder alsbald der Betrag von CHF 1’000 erreicht wird in Rechnung gestellt. Der Berater hat die erstellte Rechnung zu genehmigen. Mit Genehmigung der Rechnung durch den Berater wird der offene Betrag für den Kunden zur Zahlung fällig mit einer Zahlungsfrist von 10 Tagen. Vorbehaltlich anderer Vereinbarungen, überweist digitalCounsels innerhalb von 30 Tagen, nachdem der Kunde die in Rechnung gestellte Honorare an digitalCounsels überwiesen hat, dem Berater.

digitalCounsels kann nach alleinigem Ermessen von den vorgegebenen Abrechnungszyklen für Verträge mit Stundenansatz abweichen und den Kunden zu jeder Zeit für alle erfassten Leistungen belasten. Soweit die Escrow Instruktionen mit diesem Paragraphen nicht übereinstimmen, gehen die Escrow Instruktionen vor.

Ungeachtet anderer Bestimmungen der Nutzungsbedingungen oder der Escrow Instruktionen, und sofern dies nicht durch geltendes Recht verboten ist, kann digitalCounsels die Auszahlung der Beratungsgebühren zurückhalten, wenn wir nach unserem alleinigem Ermessen feststellen, dass Sie Nutzungsbedingungen verletzt haben.

Darüber hinaus kann digitalCounsels auch die Auszahlung von Geldern zurückhalten, wenn (a) wir zusätzliche Informationen benötigen, wie zum Beispiel die Steuerinformationen des Beraters, Identifikationsnummer der Gesellschaft, Adresse oder das Geburtsdatum; (b) wir Grund zu der Annahme haben, dass das Honorar Gegenstand von Streitigkeiten oder Rückbuchungen sein können; (c) wir Betrug vermuten; (d) wir der Ansicht sind, dass ein begründeter Verdacht auf Nichterfüllung von Verpflichtungen aus einem Dienstleistungsvertrag, dieser Vereinbarung oder anderen Nutzungsbedingungen bestehen; (e) wir dies im Zusammenhang mit einer Untersuchung für notwendig erachten; oder (f) dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Im Falle von Betrug, Missbrauch oder Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen behält sich digitalCounsels das Recht vor, alle Zahlungen zurückzuziehen, die dem Berater zustehen (und nicht nur die Beratungsgebühren aus dem/den zu prüfenden Dienstleistungsvertrag/-verträgen).

Darüber hinaus behalten wir uns das Recht vor, von Ihnen eine Rückerstattung von Zahlungen zu verlangen, wenn wir einen Betrug oder kriminelle Aktivität im Zusammenhang mit Ihrer Zahlung, Ihrem Rücktritt oder Ihrer Verpflichtung vermuten; wenn wir fehlerhafte oder doppelte Transaktionen entdecken; oder wenn wir unsere Dienstleistungen in Übereinstimmung mit dieser Vereinbarung erbracht haben, wir jedoch eine Rückbuchung einer Zahlung feststellen. Sie stimmen zu, dass wir das Recht haben, fällige Rückerstattungsbeträge nach eigenem Ermessen mit anderen Beträgen aufzurechnen, die digitalCounsels geschuldet sind oder von digitalCounsels für den Kunden gehalten werden. Die Nichtzahlung der genannten Rückerstattungen ist Grund für die Kündigung des entsprechenden Treuhandguthabens und den Widerruf Ihres Zugriffs auf die Webseite.

3.4 NICHTZAHLUNG

Wenn der Nutzerdie Honorare oder andere fällige Beträge gemäß den Nutzungsbedingungen nicht bezahlt, indem er beispielsweise seine Kredit- oder Debitkarte storniert, eine unangemessene Rückbuchung vornimmt oder eine fällige Rechnung nicht innerhalb der angesetzten Zahlungsfrist bezahlt, kann digitalCounsels das Konto deaktivieren oder schließen und den Zugang des Nutzers auf die Webseite widerrufen, einschließlich der Befugnis des Nutzers, die Webseite zur Verarbeitung etwaiger zusätzlicher Zahlungen zu nutzen, Dienstleistungsverträge abzuschließen oder zusätzliche Beratungsdienste zu erhalten.

Ohne jegliche Rechtsmittel zu beschränken, muss der Nutzer digitalCounsels auf Verlangen die im Rahmen der Nutzungsbedingungen geschuldeten Beträge zuzüglich Zinsen auf den ausstehenden Betrag in Höhe von 1,2% pro Monat oder dem maximal zulässigen gesetzlichen Zinssatz zahlen, zuzüglich internen und externen Anwaltskosten und anderer Inkassokosten nach Aufwand, soweit dies nach geltendem Recht zulässig ist. Soweit gesetzlich zulässig, kann digitalCounsels fällige Zahlungen nach eigenem Ermessen mit anderen Beträgen aufrechnen, die digitalCounsels geschuldet sind oder von digitalCounsels für den Kunden gehalten werden.

3.5 RECHNUNGEN UND STEUERN

digitalCounsels ist nicht verantwortlich für die Feststellung oder für die Festsetzung, die Rückerstattung oder den Rückbehalt von Steuern, die für die Honorare gelten. Der Berater ist allein verantwortlich dafür, zu entscheiden, ob es nach geltendem Recht erforderlich ist, spezielle Rechnungen für die Honorare auszustellen. digitalCounsels stellt mehrwertsteuerkonforme Rechnungen für die durch uns getätigten Zahlungen aus. Ist ein Berater Mehrwertsteuerpflichtig, so muss er die notwendigen Angaben in seinem Profil ergänzen.

3.6 ZAHLUNGSARTEN

Für die Verarbeitung und Verwaltung der Zahlungen kann dem Kunden eine Gebühr in Rechnung gestellt werden.

Um bestimmte Site-Services zu nutzen, muss der Kunde Zahlungsinformationen für mindestens eine gültige Zahlungsmethode bereitstellen. Der Kunde ermächtigt hiermit digitalCounsels, Kreditkarten- und Bankdaten oder andere Details über Zahlungsmethoden des Kunden zu speichern und die Kreditkarte des Kunden (oder eine andere Zahlungsmethode) zu belasten.

Wenn der Kunde die Zahlung des Honorars für einen Fixpreisvertrag auf der Webseite autorisiert, autorisiert der Kunde automatisch und unwiderruflich, dass digitalCounsels dem Kunden die Zahlungsmethode im Umfang der autorisierten Zahlung belasten kann. Wenn der Kunde das Leistungsprotokoll eines Dienstleistungsvertrages zum Stundensatz genehmigt oder durch Ablauf der Streitfrist konkludent genehmigt, autorisiert der Kunde automatisch und unwiderruflich digitalCounsels, die Zahlungsmethode dem Kunden zu belasten.

Durch die Bereitstellung von Informationen über Zahlungsmethoden über die Webseite sichert der Kunde folgendes zu: (a) der Kunde ist gesetzlich dazu berechtigt, diese Informationen bereitzustellen; (b) der Kunde ist gesetzlich dazu berechtigt, Zahlungen unter Verwendung der Zahlungsmethode(n) zu leisten; und (c) eine solche Handlung verstösst nicht gegen die Bedingungen, die für die Verwendung dieser Zahlungsmethode(n) oder des anwendbaren Rechts fürden Kunden gelten. Wenn der Kunde eine Zahlung mit einer Zahlungsmethode über die Webseite autorisiert, sichert der Kunde zu, dass ausreichende Mittel oder Guthaben zur Verfügung stehen, um die Zahlung mit der festgelegten Zahlungsmethode abzuschließen. In dem Umfang, in dem die im Rahmen dieser Vereinbarung geschuldeten Beträge nicht von der/den Zahlungsmethode(n) des Kunden eingezogen werden können, ist der Kunde allein für die Zahlung dieser Beträge auf andere Weise verantwortlich.

3.7 LIMITIERTER ZAHLUNGSSCHUTZ

In dem seltenen Fall, dass ein Kunde keine Zahlungen für bezogene Dienste leistet, die von einem Berater ausgeführt werden, bietet digitalCounsels dem Berater einen limitierten Zahlungsschutz gemäss diesem Abschnitt 3.7 („Zahlungsschutz“) für Netzwerk-Teilnehmer bis zu einem Betrag von CHF 1‘000 an, mit dem Ziel, die Fairness zu fördern, Loyalität zu belohnen und den Berater zu ermutigen, weiterhin die Webseite und die Site-Services für seine Dienstleistungen zu nutzen.

digitalCounsels stellt dem Berater den Zahlungsschutz nur für Dienstleistungsverträge zum Stundensatz zur Verfügung, und nur dann, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: (a) der Kunde hat eine verifizierte Zahlungsmethode angegeben; (b) die erbrachten Leistungen werden zeitnah, aber nicht später als 5 Arbeitstage nach der effektiven Leistung online imLeistungserfassungs-Tool erfasst; (c) die in der Leistungserfassung protokollierten Beratungsdienste beziehen sich direkt auf den Dienstleistungsvertrag; und (d) jede erfasste Leistung ist mit einer Beschreibungen des Beraters versehen.

digitalCounsels legt nach alleinigem Ermessen fest, ob die vorstehenden Kriterien erfüllt sind. Ohne Einschränkung des Vorstehenden gilt der Zahlungsschutz nicht für: (a) Anwälte, Beratungsdienstleistungen oder Serviceverträge, die gegen diese Vereinbarung oder andere Nutzungsbedingungen verstoßen; (b) Anwälte, die Kenntnis über einen Verstoss haben oder an einem Verstoß eines anderen Benutzers gegen diese Vereinbarung oder  andere Nutzungsbedingungen beteiligt sind; (c) Spesen oder andere Aufwände, welche keine Beratungsdienstleistung darstellen; oder (d) Anwälte, die (nach alleinigem Ermessen von digitalCounsels) betrügerischen Aktivitäten oder des Missbrauchs dieses Zahlungsschutzes verdächtigt werden.

Mit der Auszahlung eines Betrages aus dem Zahlungsschutz tritt der Berater die zugrunde liegende Forderung in der Höhe des ausbezahlten Betrages an digitalCounsels ab.

  1. NICHTUMGEHUNG

Sie erkennen an und stimmen zu, dass ein wesentlicher Teil der Vergütung, die digitalCounsels erhält, um die Webseite für Sie verfügbar zu machen, durch die in Abschnitt 3.1  beschriebene Servicegebühr (die „Servicegebühr“) finanziert wird. digitalCounsels erhält diese Servicegebühr nur, wenn ein Kunde und ein Berater Zahlungen über die Webseite tätigen. Daher müssen Sie für die Dauer von 24 Monaten ab dem Zeitpunkt, an dem Sie eine Partei über die Webseite identifizieren oder Sie als Partei identifiziert werden (die „Nichtumgehungsfrist“), die Webseite als Ihr exklusives Instrument verwenden, um alle Zahlungen von Dienstleistungen, welche direkt oder indirekt mit dieser Partei zusammenhängen, einzufordern, vorzunehmen und zu erhalten (die „digitalCounsels-Beziehung „). Sie können diese Verpflichtung in Bezug auf jede digitalCounsels-Beziehung nur dann ablehnen, wenn der Kunde oder potenzielle Kunde oder der Berater für jede dieser digitalCounsels-Beziehung an digitalCounsels folgendes zahlt:

(a) eine “ Opt-Out-Gebühr „, berechnet als der größere der folgenden Beträge:

(i) CHF 2’500; oder

(ii) 15% des Umsatzes für Dienstleistungen der digitalCounsels-Beziehung, welche während der Nichtumgehungsfrist erbracht werden oder dem potenziellen Kunden nach Treu und Glauben erbracht worden wären; oder

(iii) alle Servicegebühren, welche digitalCounsels mit der digitalCounsels-Beziehung während der Nichtumgehungsfrist verdient hätte, berechnet auf der Grundlage des annualisierten Betrags den der Berater vom Kunden während der letzten normalisierten 8-Wochen-Periode oder während eines kürzeren Zeitraums erhalten hat oder hätte; und

(b) Zinsen in der Höhe von 15% pro Jahr ab dem Datum, an dem der Kunde die erste Zahlung an den Berater leistet oder hätte leisten müssen, bis zum Zeitpunkt der Bezahlung der Opt-Out Gebühr.

Für die Bezahlung der Opt-Out-Gebühr wenden Sie sich für weitere Anweisungen bitte per E-Mail an support@digitalcounsels.com.

Sie verpflichten sich, die von der Webseite angebotenen Zahlungsmethoden nicht zu umgehen, ausser im Fall, dass Sie die Opt-Out-Gebühr bereits bezahlt haben. Zur Veranschaulichung des Vorstehenden ist folgendes Verhalten untersagt:

Angebote einreichen oder Parteien, die über die Webseite identifiziert wurden, zu kontaktieren, um diese Partei ausserhalb der Webseite zu engagieren oder zu bezahlen.
Angebote zu akzeptieren oder sich mit Parteien in Verbindung zu setzen, welche über die Webseite identifiziert wurden, um Dienstleistungen zu erbringen, Rechnungen zu stellen oder Zahlungen zu erhalten.
Eine Rechnung oder eine Leistungserfassung auf der Webseite oder in einer Opt-Out-Gebühr einreichen, welche tiefer als der tatsächliche vereinbarte Betrag zwischen den Nutzern ist.
Sie sind verpflichtet, digitalCounsels umgehend zu benachrichtigen, wenn eine andere Person Sie nicht korrekt kontaktiert oder vorschlägt, Zahlungen außerhalb der Webseite zu tätigen oder zu empfangen. Wenn Ihnen eine Verletzung oder ein möglicher Verstoß gegen diese Nichtumgehungsvereinbarung bekannt wird, reichen Sie bitte einen vertraulichen Bericht bei digitalCounsels ein, indem Sie eine E-Mail an folgende Adresse senden: support@digitalcounels.com.

Wenn Sie sich weigern, eine neue Version der Nutzungsbedingungen zu akzeptieren oder bestimmte Nutzungsbedingungen der Webseite zu befolgen, oder Sie sich dafür entscheiden, die Nutzung der Webseite einzustellen, können Sie die Opt-Out-Gebühr für jeden Nutzer bezahlen, mit dem Sie zu den Bedingungen weiterarbeiten möchten, zu denen Sie sich geeinigt haben, nach Einstellung der Nutzung der Webseite.

  1. BEDINGUNGEN FÜR DEN DIENSTLEISTUNGSVERTRAG

Es gelten die Nutzungsbedingungen und die Bedingungen, die ein Berater direkt mit einem Kunden verabredet, wenn der Berater bereit ist, dem Kunden Beratungsdienstleistungen zur Verfügung zu stellen, wie in diesem Abschnitt 5 dargelegt. Nutzer können sich auf zusätzliche oder abweichende Bedingungen für ihre Beratungsdienstleistungen einigen, solange diese Bedingungen nicht die Rechte oder Verantwortlichkeiten von digitalCounsels beeinträchtigen oder verletzen oder gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. digitalCounsels ist keine Vertragspartei eines Dienstleistungsvertrages zwischen Berater und Kunde.

Die Nutzer stimmen zu, dass die Bedingungen des auf der Webseite beschriebenen Dienstleistungsvertrages, einschließlich der Beratungsgebühren, Tarife und Öffnungszeiten, Teil des Dienstleistungsvertrages sind. Der Nutzer stimmt zu, die Zustimmung der anderen Parteizu erhalten, bevor sie Änderungen am Dienstleistungsvertrages vornehmen. Wird die Zustimmung der anderen Partei nicht eingeholt, kann die andere Partei solche Änderungen ablehnen, indem sie den Dienstleistungsvertrag kündigt (siehe Abschnitt 5.5) oder solche Änderungen akzeptiert, indem sie mit dem Dienstleistungsvertrag fortfährt.

5.1 DIENSTLEISTUNGEN

Der Berater wird die Dienstleistungen professionell und fachmännisch ausführen und alle vereinbarten Arbeitsprodukte rechtzeitig liefern. Die Art und Weise der Ausführung der Beratungsdienstleistung wird ausschließlich durch den Berater bestimmt und kontrolliert, der vom Kunden als unabhängiger Auftragnehmer beauftragt wird.

5.2 VERANTWORTUNG FÜR MITARBEITER UND SUBUNTERNEHMER

Um eine genaue Abrechnung zu gewährleisten, darf nur der Berater Leistungen für Dienstleistungsverträge zum Stundensatz erfassen, der selbst für das Konto registriert ist.

Wenn ein Berater Unteraufträge an Dritte vergibt oder diese beizieht, um in eigenem Namen Beratungsdienste für einen Dienstleistungsvertrag auszuführen, garantiert der Nutzer, dass er dies in eigenem Namen und Rechnung und in Übereinstimmung mit allen anwendbaren Gesetzen und Vorschriften tut. Der Begriff „Beauftragter“ bezieht sich im Kontext dieser Vereinbarung auf jeden Angestellten, unabhängigen Auftragnehmer oder Stellvertreter eines Beraters, den der Berater beauftragt, in seinem Namen im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags Beratungsdienstleistungen zu erbringen.

Unabhängig davon, ob ein Berater über einen Beauftragten verfügt, bleibt der Berater verantwortlich für alle Dienste, die im Rahmen des Dienstleistungsvertrags im Namen des Beraters ausgeführt werden, einschließlich der Gewährleistung, dass die Beratungsdienstleistung den Nutzungsbedingungen entsprechen.

Der Beauftragte und der Kunde erkennen an und stimmen zu, dass der Beauftragte kein Angestellter, unabhängiger Auftragnehmer oder Beauftragter von digitalCounsels oder des Kunden ist. Der Beauftragte anerkennt und gewährleistet, dass (a) jeder Berater allein für die Zahlung von Löhnen, Lohnnebenkosten, Arbeitslosenversicherung, Arbeitsunfallversicherung, Sozialversicherungen und anderen Beiträgen und Kosten des Beauftragten verantwortlich ist; (b) weder digitalCounsels noch der Kunde die Pflicht hat, den Beauftragten auszusuchen, zu instruieren oder zu kontrollieren; und (c) kein Beauftragter eines Beraters Ansprüche aus dieser Vereinbarung oder den anderen Nutzungsbedingungen auf Überstunden, Urlaub oder Urlaubsgeld, Pensionskassenansprüche, Arbeitslosengeld, andere Ansprüche oder Mitarbeitervorteile jeglicher Art gegenüber digitalCounsels oder dem Kunden hat.

In Bezug auf den Beauftragten bietet digitalCounsels für Berater ausschliesslich eine Plattform für die Kommunikation und für den Austausch von Informationen mit Kunden. Beauftragte und Berater anerkennen, dass die Vertragsbedingungen zwischen Berater und Beauftragtem nicht von digitalCounsels festgelegt wird. Beauftragte und Berater bestätigen zudem, dass Beauftragte keine Angestellten oder unabhängige Vertragspartner von digitalCounsels sind.

5.3 KUNDENZAHLUNGEN UND ABRECHNUNG

Bei Dienstleistungsverträgen zum Stundensatz ist der Kunde verpflichtet, die Rechnung des Beraters innerhalb von 10 Tage nach Freischaltung der Rechnung zu prüfen und zu bezahlen. Nach Ablauf dieser Frist kann digitalCounsels davon ausgehen, dass der Kunde die Rechnung genehmigt hat. Der Kunde anerkennt und willigt ein, dass digitalCounsels das Recht hat, das Konto oder den Zugriff auf den betroffenen Dienstleistungsvertrag auf der Webseite zu sperren, und der Berater berechtigt ist, das Mandat per sofort niederzulegen, wenn die Rechnung nicht innerhalb der Streitfrist bezahlt wird.

Bei Dienstleistungsverträgen zum Stundensatz wird jeweils (i) alle 30 Tage oder (ii) wenn die erfassten offenen Leistung den Betrag von CHF 2’000.- übersteigen eine Abrechnung der erfassten Leistungen erstellt und dem Berater zur Genehmigung bereitgestellt. Der Berater muss die Abrechnung innerhalb von 5 Tagen prüfen und genehmigen.

Fixpreisverträge werden mit Annahme des Angebots durch den Kunden zur Zahlung fällig. Bis der fällige Betrag nicht vollständig durch den Kunden bezahlt wurde, kann weder der Kunde noch der Berater auf das Mandat auf der Webseite zugreifen. Der Berater ist erst zur Bearbeitung eines Fixpreisvertrages verpflichtet, wenn der fällige Betrag vollständig an digitalCounsels bezahlt wurde.

5.4 BEENDIGUNG EINES DIENSTLEISTUNGSVERTRAGES

Falls der Kunde eine Offerte angenommen hat, aber die vereinbarte Vorauszahlung, d.h. den vereinbarten Mindestaufwand oder Fixpreis, nicht innert der angesetzten Frist leistet, kann DC den Dienstleistungsvertrag einseitig stornieren. Bei einer Stornierung wird eine Stornierungsgebühr von CHF 100.- zur sofortigen Zahlung fällig.

Bei Dienstleistungsverträgen zum Stundensatz hat der Kunde und der Berater das Recht, den Dienstleistungsvertrag einvernehmlich zu terminieren. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann der Kunde wie auch der Berater frühzeitig kündigen. Der Kunde bleibt zur Zahlung der Dienstleistungen verpflichtet, die vor der Beendigung des Dienstleistungsvertrages erbracht wurden.

Bei Fixpreisverträgen, bei der die fällige Zahlung vollständig durch den Kunden erbracht wurde, endet der Dienstleistungsvertrag erst bei vollständigen Erbringung der Beratungsdienste. Der Kunde oder Berater hat jedoch das Recht, einen Fixpreisvertrag jederzeit mit Zustimmung der anderen Partei zu beenden oder im Falle einer wesentlichen Vertragsverletzung zu kündigen. Wenn ein Fixpreisvertrag gekündigt wird, hat der Kunde nicht das Recht, Zahlungen zurückzuerhalten, die bereits an den Berater für die Dienstleistung bezahlt wurden.

Wenn sich nach Annahme einer Offerte durch den Kunden herausstellt, dass für den Anwalt eine Interessenskollision besteht oder zu befürchten ist, so ist der Anwalt nicht an die unterbreitete Offerte gebunden und verpflichtet, innerhalb nützlicher Frist vom Dienstleistungsvertrag zurückzutreten.

5.5 QUALIFIZIERUNG DES DIENSTLEISTUNGSVERTRAGES

Es obliegt dem Kunden festzustellen, ob ein Berater als unabhängiger Auftragnehmer oder als Arbeitnehmer einzustufen ist; digitalCounsels schließt jegliche Haftung für eine solche Qualifizierung oder die damit verbundene Verpflichtung aus. Die Nutzungsbedingungen begründen keine einfache Gesellschaft, Joint-Venture, Partnerschaft oder Agenturbeziehung zwischen den Nutzern oder zwischen digitalCounsels und Nutzern. Der Berater ist nicht befugt, schriftliche oder mündliche (implizite oder ausdrückliche) Verträge im Namen von digitalCounsels abzuschließen.

  1. BEZIEHUNG MIT DIGITALCOUNSELS

digitalCounsels ist keine Vertragspartei in der Beziehung zwischen Kunden und Berater. digitalCounsels führt keine Kunden Beratern zu oder umgekehrt, und gibt keine Empfehlung über die Auswahl des passenden Kunden oder Beraters ab. digitalCounsels stellt lediglich die Webseite und die Site-Services zur Verfügung, so dass Berater die Gelegenheit erhalten, die Eignung eines Kunden für sich selbst zu eruieren, respektive Kunden die Gelegenheit erhalten, die Eignung eines Beraters für sich selbst zu eruieren. digitalCounsels überwacht, leitet und kontrolliert auf keinen Fall die Arbeit der Berater. digitalCounsels legt weder den Beratungsumfang, Beratungszeit oder den Beratungsort des Beraters fest, noch ist digitalCounsels an der Entscheidung beteiligt, ob die Gebühren für einen Dienstleistungsvertrag zu einem stündlichen oder festen Tarif festgelegt werden.

digitalCounsels stellt keine Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen die Berater die Dienstleistung ausführen. digitalCounsels macht keine Zusicherungen und Gewährleistungen über die Qualität, Richtigkeit oder Rechtmäßigkeit der erbrachten Dienstleistungen oder über die Richtigkeit von Angaben, wie zum Beispiel über die Qualifikation, Berufserfahrung oder Identitäten eines Beraters auf der Webseite.

  1. DIGITALCOUNSELS’ ROLLE

7.1 DIENSTLEISTSUNGSVERTRÄGE

Sie stimmen zu, dass (a) die Webseite lediglich ein Ort ist, an dem Nutzer als Kunden und / oder Berater auftreten können; (b) digitalCounsels keine Vertragspartei von Dienstleistungsverträgen zwischen Kunden und Berater ist; (c) Sie kein Angestellter von digitalCounsels sind und digitalCounsels Berater nicht instruiert, beaufsichtigt, leitet oder kontrolliert; (d) digitalCounsels keinerlei Haftung oder Verpflichtungen im Zusammenhang mit Dienstleistungsverträgen für Handlungen oder Unterlassungen von Ihnen oder anderen Nutzern übernimmt; (e) digitalCounsels keine Kontrolle über Berater oder die Dienstleistungsverträge hat, die von Beratern angeboten oder erbracht werden; und (f) digitalCounsels keine Zusicherungen in Bezug auf die Zuverlässigkeit, Fähigkeit oder Qualifikation eines Beraters oder die Qualität, Sicherheit oder Rechtmäßigkeit von Beratungsdiensten abgibt, und digitalCounsels jegliche diesbezügliche Haftung ablehnt.

  1. VERTRAULICHE INFORMATIONEN

8.1 VERTRAULICHKEIT

Soweit ein Kunde oder ein Berater dem anderen vertrauliche Informationen zur Verfügung stellt, schützt der Empfänger das Geheimnis der vertraulichen Informationen des Erstellers mit dem gleichen Maß an Sorgfalt wie zum Schutz seiner eigenen vertraulichen Informationen, jedoch in jedem Fall mit der gebotenen Sorgfalt und wird (a) sie Dritten nicht offenlegen oder Dritten die Weitergabe vertraulicher Informationen nicht erlauben, ohne zuvor die ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Inhabers der vertraulichen Informationen eingeholt zu haben; (b) die vertraulichen Informationen anderer nicht verwenden oder deren Verwendung nichtgestatten, es sei denn, dies ist für die Erfüllung des Dienstleistungsvertrages erforderlich (einschließlich, ohne Einschränkung, die Speicherung oder Übermittlung vertraulicher Informationen auf oder über die Webseite zur Verwendung durch den Berater); und c) den Zugang zu Vertraulichen Informationen an seine Mitarbeiter nur in dem Masse gewähren, wie diese Informationen für die Erbringung des Dienstleistungsvertrages benötigt werden.

8.2 RÜCKGABE VERTRAULICHER INFORMATIONEN

Wenn vertrauliche Informationen für die Erfüllung eines Dienstleistungsvertrags oder für die schriftliche Anfrage des Kunden oder des Beraters (die jederzeit nach alleinigem Ermessen des Kunden oder des Beraters erfolgen kann) nicht mehr benötigt werden, ist die Partei, die vertrauliche Informationen erhalten hat, verpflichtet, die vertraulichen Informationen der offenlegenden Partei und Kopien davon, die in ihren Räumlichkeiten, Systemen oder anderen von ihr kontrollierten Einrichtungen enthalten sind, unverzüglich auf ihre Kosten zu vernichten oder zurückzugeben, im Rahmen der zwingenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Die Partei, die vertrauliche Informationen erhalten hat, erklärt sich damit einverstanden, auf Anfrage eine schriftliche Bestätigung der Rückgabe oder Vernichtung der vertraulichen Informationen vorzulegen.

8.3 ANWALTSGEHEIMNIS UND ANDERE BERUFSGEHEIMNISSE

Ohne Einschränkung des Abschnitts 8.1 (Vertraulichkeit) können Informationen, die im Rahmen des Dienstleistungsvertrags zwischen dem Kunden und dem Berater ausgetauscht werden, unter das Anwaltsgeheimnis oder ein anderes Berufsgeheimnis fallen. Der Kunde erklärt sich hiermit einverstanden, den Berater gegenüber digitalCounsels von seinem Anwaltsgeheimnis oder einem anderen Berufsgeheimnis zu entbinden.

  1. AKTUALISIERUNGEN DER WEBSEITE

Wir können von Zeit zu Zeit nach eigenem Ermessen Webseite- und Site-Service-Updates entwickeln und bereitstellen, die Upgrades, Fehlerkorrekturen, Patches und/oder neue Features (zusammen mit der zugehörigen Dokumentation „Updates“) enthalten können. Updates können auch bestimmte Features und Funktionen in ihrer Gesamtheit ändern oder löschen. Sie stimmen zu, dass wir nicht verpflichtet sind, Updates bereitzustellen oder bestimmte Funktionen oder Features weiterhin bereitzustellen oder zu aktivieren. Sie werden alle Aktualisierungen umgehend herunterladen und installieren und stimmen zu, dass die Webseite und Site-Services oder Teile davon möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktionieren, sollten Sie dies nicht tun. Sie stimmen weiterhin zu, dass alle Updates den Bedingungen der Nutzungsbedingungen unterliegen, sofern nichts anderweitig in Bezug auf solche Updates angegeben ist. digitalCounsels behält sich das Recht vor, die Site-Services oder Teile davon jederzeit ohne Vorankündigung zu ändern, auszusetzen oder einzustellen. Sie stimmen zu, dass digitalCounsels weder Ihnen noch Dritten gegenüber für Änderungen, Unterbrechungen, Störungen oder für die Einstellung von Site-Services oder von Teilen davon verantwortlich ist.

  1. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG

digitalCounsels ist für Schäden, die sich aus oder in Verbindung mit den Nutzungsbedingungen ergeben, nicht haftbar, insbesondere für (aber nicht beschränkt auf) Folgendes:

Ihre Nutzung oder Ihr Unvermögen, unsere Webseite oder Site-Services zu nutzen;
Verzögerungen oder Störungen unserer Webseite oder Site-Services;
Viren oder andere Malsoftware, die durch den Zugriff auf oder die Verknüpfung mit unserer Webseite oder unseren Site-Services erlangt werden;
Fehler, Bugsoder Ungenauigkeiten jeglicher Art auf unserer Webseite oder bezüglich der Site-Services;
Schäden an Ihrem Hardwaregerät durch die Nutzung der Webseite oder der Site-Services;
den Inhalt, Handlungen oder Unterlassungen der Nutzung der Webseite oder Site Services durch Dritte;
eine Unterbrechungoder andere Maßnahmen in Bezug auf Zugriff auf Ihr Konto; und
Ihr Vertrauen auf die Qualität, Genauigkeit oder Zuverlässigkeit von Anfragen, Offerten, Profilen, Bewertungen, Empfehlungen und Rückmeldungen (einschließlich deren Inhalt, Reihenfolge und Darstellung) oder Messwerten, die auf der Webseite angegeben, oder über die Webseite verfügbar gemacht werden.
Die Haftung für Kosten sowie für direkte und indirekte Schäden, welche von digitalCounsels und ihren gesetzlichen Vertretern und unabhängigen Vertragspartnern, fremden und eigenen Mitarbeitern und Führungskräften verursacht wurden sowie die Haftung für Schäden im Zusammenhang mit dem Zugriff (oder der Unmöglichkeit des Zugriffs) auf die Webplattform oder für etwaige Fehler oder Unzulänglichkeitenoder unerreichte Ergebnisse aus der Verwendung der Webplattform, unabhängig von deren Rechtsgrundlage, ist ausgeschlossen; dies gilt nicht für die Haftung für vorsätzliche oder grob fahrlässige Schäden sowie nur in dem Masse, in dem es das anwendbare Recht zulässt. Die Haftung ist in jedem Fall auf den grösseren der folgenden Beträge beschränkt (i) die Gebühren, welche wir im Rahmen einer Geschäftsbeziehung während der letzten 6 Monate eingenommen haben, oder (ii) CHF 500.-.

  1. SCHADLOSHALTUNG

Sie werden digitalCounsels und unsere jeweiligen Direktoren, leitenden Angestellten, Mitarbeiter, Vertreter und Agenten (jeweils eine „schadlosgehaltene Partei“) entschädigen, verteidigen und von allen Ansprüchen, Schäden, Haftungen, Kosten, Verlusten und Aufwendungen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf angemessene Anwaltskosten und alle damit verbundenen Kosten und Aufwendungen), die sich aus oder in Zusammenhang mit einer Forderung, Klage oder einem Verfahren ergeben oder aus einer von Ihnen, einem Dritten oder einem anderen Benutzer gegenüber einer schadlosgehaltenen Partei erhobenen Handlung schadlos halten in Bezug auf: (a) die Nutzung der Webseite und der Site-Services durch Sie oder Ihre Vertreter, einschließlich etwaiger Zahlungsverpflichtungen aufgrund der Nutzung der Site-Services; (b) einen Dienstleistungsvertrag, der von Ihnen oder Ihren Vertretern abgeschlossen wurde, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Einstufung eines Beraters als unabhängiger Auftragnehmer; die Klassifizierung von digitalCounsels als Arbeitgeber oder gemeinsamer Arbeitgeber eines Beraters; alle arbeitsrechtlichen Ansprüche; (c) die Nichteinhaltung der Nutzungsbedingungen durch Sie oder Ihre Vertreter; (d) die Nichteinhaltung der geltenden Gesetze durch Sie oder Ihre Vertreter; (e) Fahrlässigkeit, vorsätzliches Fehlverhalten oder Betrug durch Sie oder Ihre Vertreter; und (f) Verleumdung, üble Nachrede, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, unlauteren Wettbewerb oder Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums oder Anschuldigungen in dem von Ihnen oder Ihren Bevollmächtigten verursachten Ausmaß.

  1. LAUFZEIT UND BEENDIGUNG DES VERTRAGSVERHÄLTNISSES

Die Nutzungsbedingungen in ihrer jeweils gültigen Fassung treten am Datum des ersten Besuches der Webseite in Kraft und bleiben für die Dauer der Nutzung der Webseite oder der Site-Services in Kraft. Sofern sowohl Sie als auch digitalCounsels nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbaren, kann jeder von uns diesen Vertrag nach eigenem Ermessen jederzeit ohne Erklärung schriftlich kündigen, was zur Kündigung der Nutzungsbedingungen führt. Sie können eine schriftliche Mitteilung an support@digitalcounsels.com senden. Für den Fall, dass Sie diese Vereinbarung ordnungsgemäß kündigen, wird Ihr Recht zur Nutzung der Webseite automatisch widerrufen, und Ihr Konto wird geschlossen; wenn Sie jedoch offene Dienstleistungsverträge haben, (a) sind Sie weiterhin an diese Vereinbarung und die anderen Nutzungsbedingungen gebunden, bis alle derartigen Verpflichtungen auf der Webseite abgeschlossen sind; (b) wird digitalCounsels weiterhin die Site-Services anbieten, die zur Erfüllung eines offenen Dienstleistungsvertrages oder ähnlicher Transaktionen zwischen Ihnen und einem anderen Nutzer erforderlich sind; und (c) sind Sie weiterhin verpflichtet, alle aufgelaufenen, aber noch nicht bezahlten Beträge ab dem Datum der Kündigung oder ab dem Abschluss aller offenen Verpflichtungen, je nachdem, welches Ereignis später eintrifft, an digitalCounsels für jegliche Site-Services und den jeweiligen Berater zu bezahlen.

Ohne die Rechte oder Rechtsmittel von digitalCounsels zu beschränken, können wir Ihren Zugriff auf die Webseite vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit aussetzen oder dauerhaft aufheben und Ihnen die Bereitstellung von Site-Services verweigern, wenn: (i) Sie gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen; (ii) wir vermuten oder Kenntnis erlangen, dass Sie uns falsche oder irreführende Informationen gegeben haben; oder (iii) wir der Ansicht sind, dass Ihre Handlungen nach unserem alleinigen Ermessen einen Schaden für Sie, unsere Nutzer oder digitalCounsels eintreten könnte.

Wenn Ihr Konto aus irgendeinem Grund geschlossen wird, haben Sie keinen Zugriff mehr auf Daten, Nachrichten, Dateien und anderes Material, das Sie auf der Webseite speichern. Sofern dies praktikabel oder gesetzlich vorgeschrieben ist, wird digitalCounsels diese Informationen für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren ab dem Datum der Schließung aufbewahren.

12.1 DURCHSETZUNG DER VEREINBARUNG

digitalCounsels hat das Recht, aber nicht die Pflicht, Ihren Zugriff auf die Webseite und die Site-Services zu sperren oder zu widerrufen, wenn wir der Ansicht sind, dass Sie gegen den Wortlautoder den Geist dieser Vereinbarung oder der Nutzungsbedingungen verstoßen oder unsere Rechte oder die einer anderen Partei verletzt haben. Ohne die anderen Rechte oder Rechtsmittel von digitalCounsels zu beschränken, können wir Ihr Konto sperren oder schließen, Selbsthilfe im Zusammenhang mit unseren Rückgaberechten anwendenund Ihnen den weiteren Zugriff auf die Webseite oder die Dienste verweigern, wenn (a) Sie gegen die Bedingungen dieser Vereinbarung oder anderer Nutzungsbedingungen verstoßen; (b) wir nicht in der Lage sind, Informationen, die Sie uns zur Verfügung stellen, zu überprüfen oder zu authentifizieren; oder (c) wir glauben, dass Ihre Handlungen eine rechtliche Haftung für Sie, andere Nutzer oder digitale Unternehmen darstellen können.

12.2 KONSEQUENZEN DER BEENDIGUNG

Im Rahmen des Prozesses zur Beendigung des Vertragsverhältnisses wird der Nutzer aufgefordert, die für Sie gespeicherten Daten auf eine persönliche Datenspeichereinheit (üblicher Weise die Datenverarbeitungseinheit, über die der Nutzer auf den Service von DC zugreifen) zu sichern. Mit Abschluss dieses Prozesses wird das Nutzerkonto deaktiviert. Nach einer Vorhaltezeit von 30 Tagen kann das Konto mit allen Daten endgültig und unwiderruflich gelöscht werden. Bis zum Abschluss dieser Frist hat der Nutzer die Möglichkeit alle seine dort enthaltenen Daten zu sichern. Im Falle des Bestehens gesetzlicher Aufbewahrungspflichten ist DC für deren Dauer berechtigt, zur Löschung angewiesene Daten weiterhin zu speichern und, soweit zur Wahrung der gesetzlichen Pflicht notwendig, zu verwenden und zu verarbeiten.

  1. ALLGEMEINES

13.1 FORCE MAJEURE

Die Parteien dieser Vereinbarung sind nicht verantwortlich für die Nichterfüllung oder den Verzug der Erfüllung einer Verpflichtung aufgrund von Arbeitsstörungen, Unfällen, Bränden, Überschwemmungen, Telekommunikations- oder Internetversagen, Streiks, Kriegen, Aufständen, Rebellionen, Blockaden, Handlungen der Regierung, behördliche Anforderungen und Vorschriften oder Beschränkungen durch das Gesetz oder andere ähnliche Ereignissen außerhalb der Kontrolle der Partei. Die Frist für die Erfüllung der Verpflichtungeiner solchen betroffenen Partei wird um den Zeitraum dieser Verzögerung verlängert. Ungeachtet einer Verlängerung der Frist kann, wenn ein Ereignis höherer Gewalt eintritt und dessen Wirkung für einen Zeitraum von 60 Tagen fortbesteht, die nicht betroffene Partei die Kündigung mit einer 30-tägigen Kündigungsfrist gegenüber der anderen Partei einreichen. In diesem Fall werden am Ende des 30-tägigen Zeitraums, in dem sich die höhere Gewalt auswirkt, der Vertrag und die anderen Nutzungsbedingungen beendet.

13.2 MASSGEBENDE SPRACHE

Die deutschsprachige Version der Nutzungsbedingungen ist in jeder Hinsicht die massgebende Version und gilt im Falle etwaiger Unstimmigkeiten mit übersetzten Versionen. Die Webseite wird von unserer Infrastruktur in der Schweiz betrieben. digitalCounsels gibt keine Zusicherungen ab, dass die Webseite für andere Standorte geeignet oder verfügbar ist.

13.3 SALVATORISCHE KLAUSEL

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages gegen zwingendes Recht verstossen oder aus anderen Gründen nicht durchgesetzt werden können, so berührt dies die Verbindlichkeiten des weiteren Vertragsinhaltes nicht. Die Parteien verpflichten sich diesfalls, die nichtige oder nicht durchsetzbare Klausel durch diejenige andere, rechtsgültige Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der nicht durchsetzbaren Regelung am nächsten kommt.

13.4 RECHTSWAHL UND GERICHTSSTAND

Für diesen Vertrag gilt Schweizer Recht unter Ausschluss allfälliger Bestimmungen des internationalen Privatrechts. Zuständig für die Beurteilung allfälliger Streitigkeiten aus dem vorliegenden Vertrag ist das vom Gesetz bezeichnete Gericht am Geschäftssitz von digitalCounsels.