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digitalCounsels hilft Ihnen, einen erfahrenen Anwalt im Erbrecht zu engagieren, der Sie bei Fragen betreffend Nachlassplanung, Erbteilung, Beizug eines Willensvollstreckers, Erbschaftssteuern und in anderen erbrechtlichen Themen kompetent und umfassend berät.

Ein Erbe sowie die vorgängige Nachlassplanung ist komplex und hat weitreichende Folgen, die häufig schwer abzusehen sind. Damit Sie Ihren Nachlass gemäss Ihren Wünschen und Vorstellungen planen und Ihre Möglichkeiten optimal ausschöpfen können, sollten Sie mit einem Experten sprechen. Er kann Ihnen helfen, die gewünschte Aufteilung des Erbes zu erreichen, Streit unter den Erben zu vermeiden und die Steuern zu optimieren.

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Warum einen spezialisierten Anwalt wählen?

Die Aufgaben, die mit der Erbteilung verbunden sind, trifft die Erben meist unvorbereitet und sie können schnell einmal kompliziert, aufwendig und nervenaufreibend werden. Unvermittelt stellen sich zahllose Fragen, mit denen die Hinterbliebenen konfrontiert werden. Ein Testament muss richtig interpretiert werden und der Wille der verstorbenen Person verdient den gleichen Respekt wie das Gesetz. Es stellen sich Fragen zur Enterbung, zum Pflichtteil, zur verfügbaren Quote bis hin zur Ausschlagung der Erbschaft, Erbschaftsschulden und amtlicher Liquidation, von der güterrechtlichen Auseinandersetzung bis hin zur Nutzniessung, Vor- und Nacherbeneinsetzung oder Erbschafts- und Liegenschaftssteuern. Nicht immer sind sich die Erben darüber einig, was fair ist und wem wie viel zustehen soll. Um den Familienfrieden zu wahren, lohnt es sich meist, rechtzeitig fachmännischen Rat einzuholen, noch bevor allzu viel Geschirr zerschlagen ist.

digitalCounsels verschafft Ihnen Zugang zu einem Netzwerk von Anwälten, die im Erbrecht spezialisiert sind. Über die digitalCounsels Plattform finden Sie schnell den passenden Anwalt, der Sie in allen Fragen zum Erbrecht unterstützt und Ihnen bei Bedarf als Willensvollstrecker zur Seite steht.

Wie wähle ich den richtigen Anwalt?

So finden Sie den besten Anwalt für Ihre Fragen:

Einen guten Anwalt im Erbrecht zu finden, ist nicht einfach. Wahrscheinlich suchen Sie jemanden, der vertrauenswürdig, sachkundig, freundlich und preisgünstig ist. Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Anwalt:

  • Fragen Sie nach der Berufserfahrung

Eines der grössten Probleme bei der Suche nach einem Anwalt ist das Ausfiltern von ‚Feld-Wald- und-Wiesen-Anwälten‘. Viele dieser Anwälte sagen, dass sie sich mit Erbrecht befassen. Dabei ist es jedoch nur ein Fachgebiet von vielen, in denen sie beratend tätig sind. Weil sich solche Anwälte nicht regelmässig und spezifisch dem Erbrecht widmen, haben sie möglicherweise nicht die Erfahrung und Expertise, komplexe Fragestellungen in diesem Gebiet zu lösen.

Das Anwaltsnetzwerk bei digitalCounsels besteht aus ausgewiesenen Fachexperten. Die Anwälte werden geprüft und werden nur für die Offertstellung in bestimmten Fachgebieten eingeladen. Weiter wird Ihre Anfrage von einem Juristen geprüft, um sicherzustellen, dass die richtigen Anwälte für die Unterbreitung eines Angebots eingeladen werden.

Bei der Suche nach dem passenden Anwalt kann es helfen, nach früheren Arbeitgebern zu Fragen. Die grössten Anwaltskanzleien ziehen die besten Jurastudenten an. Wenn Sie einen grossen Namen im Lebenslauf sehen, ist dies wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass der Kandidat eine gute Option ist, nicht aber ein Garant für gute und preiswerte Leistung.

  • Fachanwalt SAV für Erbrecht 

Der Schweizerische Anwaltsverband garantiert mit dem Titel „Fachanwalt SAV/Fachanwältin SAV“ eine fundierte und spezialisierte Weiterbildung. Nach dem Erhalt des Titels besteht für Fachanwälte zudem eine Weiterbildungspflicht, die regelmässig überprüft wird.

Die Klienten profitieren bei komplexen Rechtsfragen stark von der erhöhten Kompetenz, denn dank seiner besonderen Kenntnisse kann der Fachanwalt die Vorgaben der Klienten häufig schneller und effektiver umsetzen.

  • Lesen Sie Testimonials

Anwälte sind Geschäftsleute. Sie werden keinen Auftrag ablehnen, den sie nicht ausführen können. Dies verbessert den Umsatz und die Kundenbasis. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie für die Beratung Ihres erbrechtlichen Anliegens qualifiziert sind. Testimonials können Ihnen Einblick in frühere Aufträge und die Kundenzufriedenheit geben. Damit erfahren Sie, in welchen Fachgebieten der Anwalt bereits erfolgreich tätig gewesen ist. Wenn der Anwalt nicht die Expertise hat, die Sie erwarten, dann suchen Sie lieber weiter.

  • Preisoptionen

Für die rechtliche Unterstützung durch einen Anwalt werden oft unterschiedliche Preisoptionen angeboten, wie beispielsweise mit Kostendach, Fixpreise oder eine offene Abrechnung. Lange Verträge oder komplexe Angelegenheiten, die mehr Zeit erfordern, kosten mehr. Denken Sie daran, dass ein hoher Preis nicht immer bedeutet, dass Sie eine bessere Leistung bekommen. Haben Sie aber keine Angst, ein Mandat mit einem hohen Kostenvoranschlag zu wählen.

Was kostet ein Anwalt für Erbrecht?

Unser Service ist für Sie kostenlos und jede Anfrage bei digitalCounsels ist zudem unverbindlich. Das heisst, dass für Sie erst dann Kosten entstehen, wenn Sie eine Offerte eines Anwalts angenommen haben. Sie haben auch nach der Mandatierung jederzeit die volle Kostenkontrolle und sehen fortlaufend alle Aktivitäten Ihres Anwalts.

Das Anwaltshonorar variiert je nach Umfang und Komplexität des Mandats, den Anwaltskosten und der gewünschten Bearbeitungszeit. Einige Anwälte können für Sie bereits ab CHF 220.- pro Stunde ihre Beratung anbieten.

Wir sind uns bewusst, dass Ihre Situation einzigartig ist. Deshalb erhalten Sie bei digitalCounsels auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Offerten von ausgewählten Anwälten. Wählen Sie das Angebot, welches Ihnen und Ihrem Budget am besten entspricht.

FAQ

Die Fragen und zu treffenden Massnahmen rund um eine Nachlassplanung oder Erbschaft sind vielfältig und komplex.

Wie kann ich meinen Lebenspartner finanziell bestmöglich absichern?

Wenn Sie dafür sorgen wollen, dass die Erbteilung gut vorbereitet ist und problemlos verläuft, dann sollten Sie Ihre Nachlassplanung frühzeitig angehen. Ob Sie eine Errungenschaftsbeteiligung, einen Wechsel zur Gütergemeinschaft oder die Nutzniessung am gesamten Nachlass in Erwägung ziehen: Die richtige Wahl ist abhängig von Ihren Familienverhältnissen und von der Zusammensetzung des ehelichen Vermögens. Fragen Sie einen erfahrenen Erbrechtsanwalt und lassen Sie sich unabhängig beraten, welcher Weg für Sie der Richtige ist.

Welche Unterstützung kann ich von einem Willensvollstrecker erwarten? Gerade, wenn Ihre Vermögensverhältnisse komplex oder Unstimmigkeiten unter Ihren Erben zu erwarten sind, ist es ratsam, einen unabhängigen Experten beizuziehen. Der Willensvollstrecker sorgt dafür, dass der Nachlass nach dem Tod des Erblassers entsprechend seinen Wünschen verwaltet und aufgeteilt wird. Er verwaltet Ihren Nachlass nach den Bestimmungen Ihres Testaments oder Erbvertrags. Im Rahmen einer Willensvollstreckung stehen Ihnen Nachlassexperten als unabhängige Berater und persönliche Ansprechpartner zur Seite. Und sie unterstützen Sie bei jedem Schritt – von der Entwicklung tragfähiger Nachlasslösungen bis zur Auflösung einer Erbengemeinschaft. Dazu gehört auch die Beratung, wann der Notar von Gesetzes wegen beigezogen werden kann oder muss.

Erbrecht und Pflichtteile: Was bedeutet das für meine Kinder?

Die nächsten Angehörigen haben Anspruch auf einen gewissen Teil des Nachlassvermögens, der ihnen nicht entzogen werden darf (Pflichtteil). Pflichtteilsberechtigt sind die Nachkommen, die Eltern und der überlebende Ehegatte. Weitere Erben sind nicht pflichtteilsgeschützt. Erben, deren Pflichtteilsansprüche verletzt sind, können diese mit einer Herabsetzungsklage gerichtlich durchsetzen. Der Pflichtteil ist immer ein Teil des gesetzlichen Erbteils des pflichtteilsgeschützten Erben. Er beträgt für Nachkommen je drei Viertel des gesetzlichen Erbteils, für jeden Elternteil je die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und für den überlebenden Ehegatten die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Die völlige Enterbung eines pflichtteilsgeschützten Erben ist nur möglich, wenn der Erbe gegenüber dem Erblasser oder einer diesem nahe verbundenen Person eine schwere Straftat begangen hat oder gegenüber dem Erblasser oder einem seiner Angehörigen seine familienrechtlichen Pflichten schwer verletzt hat.

Mit welchen Erbschaftssteuern muss ich rechnen?

Haben Sie Besitz, den Sie Ihren Nächsten vererben wollen? Und möchten Sie vermeiden, dass Sie bis zur Hälfte davon in Form einer Steuer an den Staat abgeben müssen? Da sich die Sätze für Erbschaftssteuern kantonal stark unterscheiden, können Sie als Erblasser sinnvolle Massnahmen treffen, um Ihren Nachlass steuerlich zu optimieren. Ob durch einen Umzug, Immobilienkauf, durch Nutzniessung oder einen gestaffelten Erbvorbezug: Ihre Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie Ihre Bedürfnisse.

Wie kann ich meinen gleichgeschlechtlichen Partner begünstigen?

Das Schweizer Erbrecht ist auf die klassische Familiensituation ausgerichtet. Lesbians, Gays, Bisexuals und Transsexuals entsprechen dieser per Definition nicht. Als gleichgeschlechtliches Paar sollten Sie deshalb Ihre Nachlasssituation rechtzeitig analysieren und Ihre Wünsche und Vorstellungen im Detail klären. Wie bei Ehepaaren, die sich für eine Gütertrennung entschieden haben, bleiben die Vermögen von eingetragenen Partner getrennt. Das benachteiligt den Partner, der den Haushalt führt und kein oder nur wenig Einkommen erzielt, und bringt ihn nach dem Tod seines Partners unter Umständen in finanzielle Bedrängnis. Gleichgeschlechtliche Paare sollten deshalb rechtzeitig Massnahmen treffen, um so eine Situation zu vermeiden. Das Partnerschaftsgesetz sieht vor, dass Sie in einem öffentlich beurkundeten Vermögensvertrag vereinbaren können, dass Ihr Vermögen bei der Trennung oder beim Tod eines Partners gemäss den Bestimmungen der ehelichen Errungenschaftsbeteiligung geteilt wird. Alles, was Sie seit der Eintragung beim Zivilstandsamt gemeinsam erwirtschaftet haben, ist dann Errungenschaftsvermögen und gehört beiden Partnern zu gleichen Teilen. Dazu zählen Ersparnisse aus dem Erwerbseinkommen ebenso wie Erträge aus dem Vermögen, das ein Partner in die Partnerschaft eingebracht bzw. während der eingetragenen Partnerschaft geerbt oder geschenkt bekommen hat. In einer letztwilligen Verfügung können Sie zudem die weiteren gesetzlichen Erben wie Nachkommen oder Eltern auf ihre Pflichtteile setzen und die freie Quote dem Partner zuweisen.

Ist ein Todesfall eingetreten, stellen sich dem Erben zunächst viele praktische Fragen nach zu treffenden Sofortmassnahmen, wie:

  • Benachrichtigung des Arztes zur Ausstellung der Todesbescheinigung
  • Benachrichtigung von Familie und Freunden sowie ggf. des Arbeitgebers
  • Organisation der Aufbahrung und Überführung des Leichnams in Zusammenarbeit
    mit dem zuständigen Amt bzw. dem Bestatter
  • Begleitung oder Übernahme des Termins auf dem Bestattungsamt zur Anmeldung
    des Todesfalls, Sicherstellung der Bestattungswünsche und Erledigung der Formalitäten
  • Absage von ausstehenden Terminen (z.B. Coiffeur, Hausarzt, etc.)

Zudem stellt sich die Frage, welche Massnahmen im Zusammenhang mit der Auflösung des Wohnsitzes zu treffen sind:

  • Schätzung und Verkauf von Wertsachen
  • Sicherstellung aller wichtigen Unterlagen
  • Organisation der Räumung, Reinigung sowie allfälliger Renovationsarbeiten
  • Finden einer Nachmietpartei
  • Übergabe an die Verwaltung
  • Verkauf / Vermietung bei Wohneigentum

Fragen können sich zudem zu administrativen Massnahmen ergeben, die getroffen werden müssen:

  • Einreichung des Testaments oder des Erbvertrags
  • Bestellung der Todesurkunde und des Erbscheins
  • Ausrichtung/Austeilung der Vermächtnisse / Erbstücke
  • Benachrichtigung von Banken und Versicherungen sowie Beantragung
    von Leistungen (z.B. Witwen- / Witwerrente, Lebensversicherung, etc.)
  • Kündigung bzw. Anpassung von laufenden Verträgen und Rückforderung
    von zu viel bezahlten Beträgen (z.B. bei Abonnements)
  • Umleitung der Post, Kontrolle und Zahlung der Rechnungen
  • Erstellung des Nachlassinventars und der Steuererklärung per Todestag
  • Vorbereitung und Durchführung der Erbteilung

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